Was ist Verhaltenstherapie
Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen.
Verhaltenstherapie ist eine Psychotherapieform, mit der verschiedenste Probleme behandelt werden. In der Verhaltenstherapie wird häufig „störungsspezifisch“ gearbeitet, das bedeutet, es gibt wissenschaftlich nachgewiesene Verfahren, die zur Verfügung stehen. Dennoch ist die wichtigste Grundlage immer die individuelle Fallkonzeption, in der Klient:innen einen aktiven Part in der Gestaltung der Therapie einnehmen. Durch das Einbeziehen von neuen Erkenntnissen aus Psychologie, Medizin, Soziologie und anderen Wissenschaftsrichtungen entwickelt sich die Verhaltenstherapie stetig weiter.
Was bewirkt Verhaltenstherapie
Der Fokus liegt darauf, aktuelles Verhalten und Einstellungen zu beleuchten, um eine positive Veränderung zu unterstützen. Die Ziele werden dabei gemeinsam erarbeitet. Die Verhaltenstherapie zielt darauf ab, Klient:innen zu mehr Autonomie zu verhelfen und sie bei der Aneignung von neuen Sicht- und Verhaltensweisen zu unterstützen.
Wie funktioniert Verhaltenstherapie
Psychotherapie findet in der Beziehung zwischen Psychotherapeut:innen und Klient:innen statt. Die Therapie wird individuell angepasst und Klient:innen werden aktiv eingebunden.
Es gibt folgende Behandlungsmethoden:
- Kognitive Verfahren (Arbeit an dysfunktionalen Gedanken, Problemlösungsstrategien)
- Reizkonfrontation/Expositionsbehandlung bei Ängsten und Zwängen
- Systematische Desensibilisierung
- Dialektisch-behaviorale Theraie zB bei Borderline Störung
- Schematherapie
- Euthyme Verfahren (Genusstraining)
- Achtsamkeitstraining
- Entspannungsverfahren
- Soziales Kompetenztraining
- Imaginationen
- Rollenspiele
- Ressourcenaktivierung